

Ich habe ein Bild von Brighart.
Es hängt an der Wand, neben der Tür zu meinem Arbeitszimmer oder Atelier. Jedes Mal, wenn ich reingehe, sehe ich die kleine, viereckige, gelb-mit-schwarze Leinwand.
Durch die horizontale Einteilung erineert es mich an das Meer.
Es widerspiegelt unsere schöne Aussicht über die Polderlandschaft und den holländischen Himmel.
Wir haben es auch auf dem Strand gekauft, im Pavillion
„De Kwartel“.
Brighart war meine Nachbarin in den anderthalb Jahren, als ich einen Atelierplatz in der Freien Akademie Den Haag hatte. Ihre Begeisterung war ansteckend.
Ich habe gut aufgepasst (und viel gelernt): wie wichtig es ist, einfach weiter zu arbeiten, sorgfältig suchend nach der eigenen Sprache mit dem Material, das einem am meisten am Herzen liegt.
Ihre Bilder machen mich glücklich, genauso wie ihre Gesellschaft.
Danke Brigitte!
Hanneke Lamme-Wolters
Wir erfreuen uns täglich an unserem Besitz eines Frühwerks von Brighart aus 1989.
Das Bild, Acrylfarbe auf MDF, hat keinen Namen, aber wir nennen es „Meeresblick“. Der Betrachter schaut nämlich über einen Strand hinweg auf das Meer, bis zum weiten Horizont. Obwohl es erkennbar nach der Natur gemalt ist, kann das Bild auch abstrakt genannt werden, weil die starken blauen und gelben Farben des Wassers und des Sandes so in der Natur nicht vorkommen.
Uns gefällt das Bild, weil es Ruhe und Ausgeglichenheit ausstrahlt. Die jüngeren Werke von Brighart werden häufig als „bewegend“ oder „bewegend und still stehend“ bezeichnet. Das spätere Werk weicht in der Tat von unserem frühen Bild ab, aber ein guter Künstler entwickelt sich natürlich weiter – und wir hoffen, das noch lange miterleben zu können.
Rob en Riek